Lanzarote im März 2006                                                                         

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Ein neuer Reise- und Urlaubsbericht mit vielen Fotos.

Im März 2006 haben wir nun das 6. Mal diese Insel besucht, diesmal wohnten wir wieder im Aparthotel "Fariones Playa" in Puerto del Carmen . Tolle Lage, direkt am  1 km langen Strand gelegen mit grossen Poolbereich und direkten Strandzugang. Geräumiges Appartement mit Küchenette und Schlaf+Wohnbereich machten den Aufenthalt angenehm. Wir hatten mit Frühstück gebucht, um Abends nett ausgehen zu können. Das Frühstücksbuffet war vom Feinsten, jeder Geschmack wurde da befriedigt, wirklich empfehlenswert. 

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Hoteleingang Fariones Playa der Poolbereich Blick von oben auf den Poolbereich+Strand

Die Insel verlockt zu einigen Ausflügen, ein Auto  ist leicht zu erstaunlich niedrigen Preisen zu mieten. "Cicar" ist als Vermieter im Hotel präsent, die Wagen sind alle neu und sehr gepflegt. Nur das mir den Parkplätzen ist ein Problem, Puerto del Carmen ist quasi mit Autos vollgestellt.

Neben Puerto del Carmen sind noch zwei weitere Touristengebiete auf Lanzarote, das etwas ältere "Costa Teguise" und das fast neu erbaute "Playa Blanca" im Süden der Insel. Und überall stösst man auf die Spuren des Künstlers Cäsar Manrique, der den Tourismus und die Bautätigkeiten der Insel sehr positiv geprägt hat. Nur das Hochhaus in der Hauptstadt Arrecife hat er wohl nicht verhindern können, es ist übrigens das einzige auf der Insel.

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Timanfaya Naturschutzgebiet Weinanbau in La Geria Weingut und Verkostung
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  Kamelreiten im Naturschutzgebiet  

Sehenswert ist einiges auf dieser Insel, das fängt an als absolutes "Muss" mit dem Naturschutzgebiet Timanfaya, hier besichtigt man per Busrundfahrt eine faszinierende Vulkanlandschaft, der Eintritt ist gleichzeitig die Fahrkarte für die Rundfahrt. Die Reiseveranstalter bieten, wie überall, Busreisen an wie die Nordtour oder Südtour. Empfehlen kann ich einen Mietwagen zu nehmen, die Preise sind gering und man kann selbst bestimmen, was man sich ansieht und wie lange man bleiben will. Die Strassen auf Lanzarote sind gut, der Verkehr ist bis auf die Schnellstrasse in den Süden auch erträglich. Dann also der Tipp für die "Kunstwerke " von Cäsar Marique: Das wäre zuerst einmal sein Wohnhaus in der Nähe von Tahiche, das nach seinem Tode zu einer Dauerausstellung einiger seiner Werke umfunktioniert wurde. Allein die Gebäude, teilweise in eine Lavablase gebaut, sind höchst sehenswert. Im Norden der Insel muss man den "Mirador del Rio" gesehen haben, einen gläsernen Ausguck auf die vorgelagerte Insel Graciosa in fast 500 Meter Höhe. Danach könnte man im Örtchen Orzola wunderbar frischen Fisch essen, einige Restaurants bieten es an mit Blick auf den kleinen Hafen. 

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Mirodor del Rio mit Blick auf La Graciosa Mirador del Rio Kachelbild in Orzola
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Fischrestaurant in Orzola Pimientos a la Patron typischer Fischfänger

Da jeder bessere Reiseführer mehr Infos gibt als ich hier schreiben kann, werde ich es auf das notwendigste beschränken und dafür mehr Bilder zeigen ! Zum Beispiel hat auch Puerto del Carmen einen Hafen, da kann man auch gut Fisch essen und Ausflüge zu den anderen Inseln machen. Mit modernen Glasboden-Katamaranen geht es ganz komfortabel.

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der Hafen von Puerto del Carmen Ausflugsschiff und schöne Wellen

Ein Ausflug zur alten Inselhauptstadt Teguise lohnt immer, aber bitte nicht am Sonntag, da ist dort Markt und man bekommt kein Bein vor das andere. Aber an den anderen Tagen ist es herrlich ruhig dort und man kann gemächlich durch den schönen Ort wandern, evtl die alte Kirche besichtigen oder in einer Kneipe etwas trinken. Auf der Fahrt nach Teguise könnte man das Manrique-Denkmal "Monumento del Campesino" besichtigen, eine aus alten weissen Tanks gefertigte Skulptur, die den Bauern auf Lanzarote gewidmet ist. Ein kleines Museum mit unterirdischen Restaurant liegt daneben in den typischen Farben der Häuser auf Lanzarote.

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Denkmal "Campesino" Museum und Restaurant Inselblick
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Marktplatz in Teguise

Die alte Kirche

Kircheninneres

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Der schöne Strand von Puerto del Carmen Sportler-Traum "La Santa" Wein-Museum und Bodega

 

Noch ein paar allgemeine Bemerkungen über die Insel. Wir haben in fast 20 Jahren einige Veränderungen wahrgenommen, manches ist aber so geblieben, zum Beispiel die Kreationen von Herrn Marique, die nach wie vor höchst sehenswert sind. Verändert hat sich die Gästestruktur, es sind wesentlich mehr Iren und Engländer dort. Verändert hat sich die Freundlichkeit der Einwohner, im Supermarkt und in manchen Geschäften wird man recht unfreundlich bedient, im Hotel höchst selten, denn da könnte es ja Beschwerden geben. Wesentlich gebessert haben sich die Qualität der Strassen und die des Flugplatzes. Und es wird nach wie vor gebaut ohne Ende, besonders im Bereich Playa Blanca. Bei stetig sinkenden Besucherzahlen auf den Kanaren ( Im Januar dieses Jahres zum Beispiel -8,35% aus Deutschland ) fragt man sich, wer denn diese neuen Gebäude bewohnen soll. Bei den horrenden Immobilienpreisen kann von vielen Kaufinteressenten kaum die Rede sein. Verändert nach oben hat sich auch die Menge der Elektronik-Händler in den Touristenzentren, die recht aggressiv vor dem Laden um Kunden werben und einem recht auf die Nerven gehen. Wohl nicht umsonst warnt die Inselregierung in einem Flyer vor dem unüberlegtem Kauf, denn vieles ist Plagiat oder Ramsch dort.


 

Lanzarote im Mai 2002

Ein Reise- und Urlaubsbericht

Vom 30.04.-14.05. waren wir wieder, zum fünften Mal, auf unserer Lieblingsinsel. Nach 3 Aufenthalten in Puerto del Carmen (Hotel Fariones, Fariones Playa und App. KonTiki) und einem an der Costa Teguise (Hotel Beatriz) wählten wir nun wegen der mitgereisten Tochter samt Schwiegersohn und Enkel (15 Monate alt ) eine kinderfreundliche Anlage aus, das Hotel H10 Lanzarote Gardens in Costa Teguise. Angeboten von Neckermann und Kreutzer und sicherlich noch von anderen Reiseveranstaltern.

Der Gartenbereich Der Poolbereich Die Appartements

Um es vorweg zu sagen, die Anlage ist wirklich kinderfreundlich eingerichtet, das beginnt im Restaurantbereich und setzt sich fort am Pool, in der Animation und in den Appartements. Und da viele Eltern auch so denken, findet man zu ca. 70% junge Familien mit Kindern unter den Gästen. Das Personal ist für spanische Verhältnisse sehr freundlich, die Mahlzeiten reichlich und abwechslungsreich. Leider ist die Anlage recht renovierungsbedürftig, was sich besonders an den Wohneinheiten und im Wegebereich zeigt. Abfallende Fliesen im Bad waren da neben notwendiger Anstriche zu bemängeln, auch die Gründlichkeit der täglichen Zimmerreinigung wäre zu verbessern. Der Garten- und Poolbereich ist jedoch wunderschön, auch wenn es keine Sonnenschirme gibt, die Bäume werfen eigentlich genug Schatten. Leider werden die Liegenauflagen mit je 1 € berechnet, jedoch Liegen am Pool gibt es mehr als Gäste, so unser Eindruck. Die Hotelleitung ist sehr bemüht, um die Gäste zufrieden zu stellen, auch hier ist die besondere Freundlichkeit aller zu loben. Im Restaurant  eine reichliche Auswahl an Speisen, ein reichliches Frühstück mit Müsli und Obst, warmen Speisen und eine grosse Brotauswahl. Abends dann bei Halbpension mindestens zwei Fisch- und zwei Fleischangebote, täglich wechselnd. Ein reichhaltiges Nachtischangebot und vorher diverse Salate. Das ist sicher eine der Stärken der Anlage: die Küche. Übrigens: Für Internet-Freaks sind im Hoteleingangsbereich 3 Terminals installiert, die für 50 cent je 5 Minuten die Datenwelt öffnen. 

Die Reisekataloge lügen leider etwas, was die Entfernung zum Strand von Costa Teguise angeht. Man liest da 200m oder auch 300m bis zum gelben Sandstrand, in Wirklichkeit ist es weiter, wenn man die normalen Gehwege nutzt. Luftlinie 300m bis zum Strand ist da realistisch.

Der Strand von Costa Teguise Costa Teguise

Der Ferienort Costa Teguise selbst besteht aus vielen Appartement-Anlagen und 4-5 grossen Hotels. Viele Baustellen, auch an der an sich schönen Strandpromenade. Aber alles wirkt nicht so proper wie zum Beispiel der Ferienort Playa Blanca. Man hat den Eindruck, dieser Ort ist etwas in die Jahre gekommen. Unsere Hotelanlage hatte zum Beispiel Anfang Mai eine Auslastung von ca. 40%, eine für die Kanaren unvorstellbar geringe Zahl. Vielleicht ist auch die globale Klimaveränderung mit Schuld daran, Temperaturen unter 20 Grad tagsüber und viele Wolken, Wind und etwas Regen für eine Woche. Das haben wir noch nie erlebt nach 14  Mal Urlaub dort auf den Kanareninseln.

Die Ausflugsziele der Insel sind vom Künstler Cesar Marique geprägt allemal sehenswert. Mirador del Rio, Cuevas de los Verdes, Jameos del Agua, der Kakteengarten bei Guatiza, Monumento al Campesino und sein ehemaliges Wohnhaus Fundacion Cesar Manrique bei Tahiche. Und natürlich als Pflichtprogramm die Montanas del Fuego, die Feuerberge im Südwesten der Insel. Aber da gibt jeder Lanzarote-Reiseführer mehr her als meine Beschreibungen.

Museum Cesar Manrique Denkmal für die Bauern Mirador del Rio

 Ich würde auch einen Besuch der Hauptstadt Arrecife empfehlen zum Shoppen oder Bummeln, aber bitte möglichst mit dem Linienbus, denn Parkplätze sind dort im Citybereich rar. Familien mit Kochverpflichtung können hier im Centro Commercial wesentlich preiswerter einkaufen als in den Touristengebieten. Und der Euro macht ja das Vergleichen einfach! Die Kanaren sind als Freihandelszone teils steuerbefreit, was sich auf Zigaretten- Parfum und Alkoholpreise auswirkt. Der Lanzarote Wein ist recht lecker, kostet aber pro Flasche von 6 € aufwärts. Wer gerne Wein trinkt, der hat auch in den Supermärkten eine grosse Auswahl an Festlandweinen, die um einiges preiswerter sind.

Der See in Arrecife Die Kirche von Arrecife Strand von Puerto del Carmen

Wir hatten einen Mietwagen schon vorher hier im Reisebüro gebucht bei "Cicar" über FTI, und waren sehr zufrieden. Opel Corsa für 22 €/Tag bei 7 Tagen Mietdauer mit allen Versicherungen, der Wagen hatte sogar eine Klimaanlage !. Die Spritpreise auf der Insel sind traumhaft niedrig: 60,5 cent der Liter bleifrei Normal. Das Strassennetz ist sehr gut ausgebaut, und die Entfernungen gering, von einem Ende zum anderen ca. 75 km.

Zum Ausgehen bieten sich die vielen Fischlokale an den Küstenorten an, frischer Fisch wird besonders in Orzola im Norden der Insel angeboten. Aber auch sonst ist von McDonalds bis zum Chinesen alles da, was Touristenherzen erfreut.

Viele sagen: Man verliebt sich in diese Insel oder man kehrt niemals wieder. Wir gehören zu der ersten Kategorie !


Nun, nach gut 4 Wochen, haben unsere Ansichtskarten immer noch nicht ihre Empfänger erreicht. Leider haben wir das Angebot im Hotel angenommen, die Karten weiter zu leiten. Der Mailingdienst im Hotel und nicht die Dienste der spanischen Post sind für die Verzögerung zuständig. Wieder etwas dazugelernt! Inzwischen hat mir die Hoteldirektion mitgeteilt, dass man sich von dem Mailingdienst getrennt hat und die Karten und Briefe wieder über die spanische Post sendet.

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