6 Tage New York im August 2005

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Nach 4 individuellen USA-Reisen war nun New York City unser Reiseziel, verbunden mit einem Paketangebot der Cunard-Line, das Flüge und Rückfahrt mit der QM2 einschloss. Das Hotel, Ramada New Yorker, hatte unser Reisebüro gebucht, alle Ausflüge und Besichtigungen haben wir dann selbst organisiert. Der Besuch im August hatte als Nachteil, dass wir hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit erleiden mussten, dafür schien aber immer die Sonne.

Zuerst ein paar Worte über unser Hotel, dass wir guten Gewissens weiter empfehlen können. Das Ramada New Yorker liegt im Garment-District, schräg gegenüber vom Madison Square Garden, die U-Bahn-Station Penn-Station befindet sich gleich nebenan, was sich zur Erkundung der Stadt bestens bewährte, denn wir sind viel Metro gefahren. Die über 880 Zimmer in 40 Etagen sind sauber und offensichtlich gerade erst renoviert. Es gab täglich frische Bettwäsche und Handtücher, das Zimmer hatte Klimaanlage, einen TV-Apperat mit ca. 50 Kanälen und ein Telefon. Das Personal freundlich und hilfsbereit, zum Frühstücken gabs ein Restaurant mit Namen "Tick Tock Diner ", für den Abend ein italienisches Restaurant mit Bar. Im Keller ein recht gut sortiertes und preiswertes Andenkengeschäft, hier gab es auch Telefonkarten. Wir haben 122 Euro pro Nacht für das Zimmer bezahlt (Über FTI in Deutschland gebucht)..

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Ramada New Yorker die Hotelhalle

Unser erster Weg führte dann zum Empire State Building, um einen ersten Überblick über "Big Apple" zu bekommen. Gegen 9 Uhr morgens ist eine günstige Zeit, um an Eintrittskarten und Aufzugsplätze zu gelangen, da die Touristenströme erst später einsetzen. Kurz gesagt, es lohnt sich auf jeden Fall bei einem Eintrittsgeld von 14$ ( Kinder 9$, Senioren 13$), der Ausblick ist überwältigend. Und zu Fuss vom Hotel aus nur ca. 10 Min.
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Manhattan die Eingangshalle vom ESP Manhattan Blick auf die unzähligen Taxis
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Empire State Building abends unser Hotel von Oben

Unser zweiter Besuch galt dem nahegelegenen Kaufhaus "Macy´s", angeblich das grösste Kaufhaus der Welt. Wir haben die grosse Auswahl bestaunt und mit Verwunderung festgestellt, dass man sich nur in den Cafes hinsetzen konnte, im Einkaufsbereich keine Möglichkeiten zum Ausruhen. Bei der Suche nach passenden Jeans (Levi´s so ab 34$ ) und dem notwendigem Anprobieren stand nur eine Umkleidemöglichkeit in der ganzen Etage zur Verfügung, kein Service für gestresste Einkäufer!

Am zweiten Tag fuhren wir dann mit der Metro nach Downtown, um mit der Staten Island Ferry eine kostenlose Besichtigung von Towntown Manhattan und der Freiheitsstatue vom Wasser aus zu geniessen. Viele Menschen hatten die gleiche Idee, aber das Fährschiff war gross genug für Alle und die erwarteten Aussichten waren sehr gut.

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Fähr-Terminal Downtown Die Freiheitsstatue Die Fähre

Nach der Hin-und Rückfahrt mit der Fähre haben wir einen Spaziergang durch den Battery-Park unternommen und dann am Hudson entlang  mit Ziel Ground Zero.

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Denkmal im Battery-Park Blick auf New Jersey Der Finanz-District Palmen im "Wintergarten" Ground Zero

 Ground Zero zu betrachten lässt einem immer noch eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Die umliegenden Hochhäuser zeigen teilweise noch Schäden oder werden repariert. Die kleine Kirche nebenan ist unbeschädigt geblieben und man kann dort viele Erinnerungen betrachten, die mit dem 11.September in Zusammenhang stehen.

Tag 3 führte uns dann per Metro in den Central Park, vorher bewunderten wir noch das Rockefeller Center und die größte Kirche in NY, die St.Patrick´s Cathedral. Vor dem Central Park liegt das bekannte und leider nun geschlossene Plaza-Hotel, der neue Besitzer will Eigentumswohnungen dort erstellen und verkaufen.
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Im Rockefeller Center Portal des Plaza Hotels St. Patrick´s Cathedral Central Park Mall im Central Park
Für den Sonntag hatten wir uns dann etwas Besonderes vorgenommen: Ein Spaziergang über die berühmte Brooklyn Bridge. Wir fuhren also mit der Metro Linie E bis Hight.Str. in Brooklyn und wanderten dann über die Brücke in Richtung Manhattan. Für Fussgänger und Jogger gibt es dort einen eigenen Weg, das macht die Sache sehr angenehm und man kann ungestört die Aussichten auf Lower Manhattan geniessen.
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Blick auf Lower Manhattan Der Weg über die Brücke Zwei mächtige Pfeiler halten sie dicke Stahltrossen (1875)

Anschliessend machten wir uns auf den Weg zur Wall-Street, an New Yorker Rathaus vorbei.

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Das New Yorker Rathaus Lampen dort NYSE, die New Yorker Börse WallStreet

 

Auf dem Plan für den letzten Tag in New York City stand das UNO-Hauptquartier und die Central Station. Nach umfangreichen Sicherheitskontrollen durften wir dann das UN-Gebäude betreten und uns einer Führung anschliessen. Mit einer kleinen Besuchergruppe ging es dann durch das Gebäude, wir sahen viele selbstdarstellende Fotos, den Sitzungssaal des Sicherheitsrates und natürlich den grossen Saal der Vollversammlung. In den Fluren gab es viele Geschenke einzelner Länder an die UNO zu bewundern.
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Die Tafel aller Generalsekretäre Sicherheitsrat Vollversammlung Friedenssymbol
Restaurantempfehlung dort in der Nähe des Madison Square Gardens: http://www.tirnanognyc.com  Ein Irish Pub mit hervorragendem Essen !
Fazit der Tage in New York: Wir haben lange noch nicht Alles gesehen und müssen schon mal wieder zurückkommen. Da das Wetter sehr gut war, haben wir auch keins der vielen sehenswerten Museen besucht. Wenn man sich ans Metro-Fahren gewöhnt hat, ist es recht einfach, sich in NYC zurecht zu finden. Ein guter Stadtplan und das Metro-Streckenverzeichnis gehören natürlich dazu. Shopping Tipps: natürlich Macy´s und besonders günstig das Century21 neben Ground Zero. Unsere Rückreise fand danach auf der Queen Mary 2 statt, das aber ist dann auf dieser Seite nachzulesen.