Rundreise durch Südspanien: "Höhepunkte Andalusiens"

Wir haben, durch unseren Spanischkurs angeregt, im Oktober 1999 eine Rundreise per Bus durch Andalusien unternommen mit dem Reiseveranstalter alltours. Ausgangspunkt der Reise war nach dem Flug nach Malaga der Ort Torremolinos an der Costa del Sol. Hier findet man noch die Bausünden der 60er und 70er Jahre. Aber das war ja nicht unser Ziel, die Rundreise begann mit einem Besuch der Örtchens Frigliana mit sehenswerten Gassen und vielen weissen Häusern.
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Weiter ging es an der Küste entlang zu den beeindruckenden Höhlen von Nerja. Von hier aus dann Richtung Norden nach Granada. Hier lag unser Hotel direkt neben der Alhambra, der Hauptsehenswürdigkeit von Granada. Am nächsten Tag fand dann eine Führung durch die maurische Burganlage statt, wobei die Touristenmassen ( wir mittendrin..)schon trotz der Jahreszeit kaum einen Blick auf das Sehenswerte zuliessen. Es werden zwar nur 8000 Eintrittskarten pro Tag ausgegeben, aber das scheint schon zu viel zu sein. Trotz allem eine sehenswerte Anlage. Der anschliessende Rundgang durch die Gärten "Generalife" und der Blick auf die Altstadt von Granada "Albaicin" entschädigten dann doch etwas. Am Abend ein Rundgang durch die malerischen Gässchen der Altstadt, sehr schön. Sehenswert auch die Kathedrale von Granada und die Capilla Real, die Grabeskirche der Katholischen Könige Isabella und Fernando von 1504.

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Von Granada ( 2 Übernachtungen ) ging es dann weiter in Richtung Cordoba über die wunderschöne Strecke mit Namen "Route des Kalifats" über Alcalá la Real, Alcaudete, Baena nach Montilla. Hier wurde die Bodega Alvear besichtigt verbunden mit einer kleinen Weinprobe. Die Fahrt durch tausende von Olivenplantagen auf dem hügeligen Gelände war unvergesslich. In Cordoba ( 1 Übernachtung ) stand natürlich ein Rundgang durch Judenviertel und Altstadt auf dem Programm, der Höhepunkt war aber sicherlich die Besichtigung der Mezquita, der prachtvollem Moschee, die zur Überraschung vieler Besucher eine christliche gotische Kathedrale in ihrer Mitte aufweist.
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Die Reise führte uns dann von Cordoba in Richtung Sevilla, eine Pause im Ort Ecija, der "Bratpfanne" Spaniens, weil dort im Sommer landesweit die höchsten Temperaturen gemessen werden. Dort haben wir die Churros probiert, eine andalusische Köstlichkeit aus Teig, in Oel gebacken, schmecken besonders gut zur Chocolate. Nebenan wird andalusische Keramik angeboten. So sieht das aus:
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Weiter ging es über Carmona nach Sevilla, der wohl aufregensten andalusischen Stadt. Wahrzeichen der Stadt ist die Giralda, der Turm der Kathedrale, den man über schräge Rampen besteigen kann, um die schöne Aussicht auf die Stadt zu geniessen. Wir haben dies getan und empfehlen es weiter, auch das Innere der Kathedrale ist beeindruckend. Dann ist der Königspalast Alcazar nebenan ein muss in der Reihe der Sehenswürdigkeiten, und wenn man Glück hat, so wie wir, dann wir eine kleine Führung durch die Gemächer des Königs von Spanien angeboten. Abends Sevilla bei Festbeleuchtung, mit dem Bus wurde alles erkundet. Unvergesslich die Plaza de España im Scheinwerferlicht.                                     
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Die Weiterreise führte uns dann über Jerez de la Frontera nach Ronda. Ein Städtchen, dass durch eine tiefe Schlucht in zwei Teile geteilt ist, einen wunderschönen Parador (Staatl. Span. Hotelkette) an dieser Schlucht aufweist und die Wiege des spanischen Stierkampfes sein soll. Die Arena wurde 1784 gebaut.               
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Nach 6 Tagen waren wir dann wieder in Torremolinos, um nach Hause zu fliegen oder noch eine Verlängerungswoche zu haben. Wir haben uns für einen AI-Club bei Marbella entschieden.