Presseberichte in der Neuen Osnabrücker Zeitung über mein Hobby
Quelle: dap /Neue Osnabrücker Zeitung 06. November 2012 11:27 Uhr

Alte Mauern, neue Perspektive

Fotoausstellung zum 111-Jährigen der Christuskirche in Hasbergen

Hasbergen. Am 11.11. wird die Hasberger Christuskirche 111 Jahre alt. Zu diesem närrisch anmutenden Jubiläum haben die Gemeindemitglieder Alexander von Moeller, Wolfgang Tröger und Bernhard Fischer eine Ausstellung in der Sparkasse organisiert, die das Gotteshaus sowohl aus historischer und als auch aus völlig neuer Perspektive zeigt.

 
Eine Fotoausstellung zum 111-jährigen Bestehen der Christuskirche Hasbergen hat in den Räumen der Sparkasse eröffnet. Im Bild die drei Organisatoren (von links) Wolfgang Tröger, Alexander von Moeller und Bernhard Fischer. Foto: Lewandowski

Dass ein 111. Geburtstag streng genommen kein Jubiläum ist, ist dem Pastor der Christuskirche, Guido Schwegmann-Beisel, sehr wohl bewusst, nichtsdestotrotz könne man dieses Ereignis „nicht ungefeiert lassen“. Die Fotoausstellung in der Sparkasse ist eine Ergänzung zum großen Geburtstagsfest am kommenden Sonntag und soll unter anderem die „verrückte“ Seite des Gotteshauses zeigen. Für diese ist Alexander von Moeller zuständig: Der Fotograf fügte mehrere Einzelbilder am PC zusammen, um ungewöhnliche Blickwinkel zu kreieren, darunter ein kreisförmiges Panorama des Innenraumes, betrachtet aus der Vogelperspektive. „Das sind Perspektiven, die gibt es gar nicht. So kenne ich meine Kirche nicht“, sagte Schweigmann-Beisel begeistert.

Aber auch die Geschichte der Christuskirche kommt in der Ausstellung nicht zu kurz. Wolfgang Tröger machte sich auf die Suche nach Fotos aus dem Gründungsjahr der Kirche, auch wenn es „nicht einfach war, da was zu finden“, wie er berichtete. Im Kreiskirchenamt entdeckte er schließlich einige Außenansichten der Kirche aus den Jahren 1901 und 1902, darunter auch ein Bild des Rohbaus, die er für die Ausstellung digital nachbearbeitete. Bernhard Fischer hingegen lichtete die Kirchenbücher von 1901 von innen und außen ab. In diesen Büchern verzeichneten die Hasberger Pastoren ab 1898 minutiös sämtliche Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten und Todesfälle innerhalb der Gemeinde – ein „lückenloses Datenlängsprofil“, wie Fischer es nennt. Seine eigenen Bilder ergänzte er mit Fotos aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, die ihm verschiedene Bürger der Hüggelgemeinde zur Verfügung gestellt hatten. „Fotos sind Zeltstöcke der Erinnerung – sie helfen, die Erinnerung aufzuspannen und aufrechtzuerhalten“, zitierte Fischer einen holländischen Fotografen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 16. November in der Sparkasse Hasbergen


 

Mitte März 2008 dann kam eine Redakteurin der NOZ zufällig auf meine Homepage und interessierte sich für das EDV-Museum. Zwei Telefonate und ein Besuch der Fotografin, und schon war dieser Bericht fertig.

 

Anleitung fürs BKA-Rechenzentrum

Hasberger gibt den Ausstattern des Films "Der Baader-Meinhof-Komplex" Tipps

lauf HASBERGEN. Was würde der Produzent und Drehbuchautor Bernd Eichinger bloß ohne Wolfgang Tröger machen? Genauer gesagt: Was würden die Ausstatter des Films „Der Baader-Meinhof- Komplex", der im Herbst in die deutschen Kinos kommen soll, ohne das Wissen des Hasbergers machen?
Schließlich ist es seinem Fachwissen zu verdanken, dass die Filmemacher eine genauere Vorstellung von der Technik der 70er Jahre haben.
„Johannes Wild, der Ausstattungsleiter von Constantin-Film, hat mich auf mein EDV-Museum angesprochen", erzählt Tröger. Sein „Museum" ist rein virtueller Art und zeigt EDV-Anlagen aus den frühen 70er Jahren. Und die sollen nun für den Film über die Rote-Armee-Fraktion nachgebaut wer-den. „Solche alten Geräte gibt es ja gar nicht mehr", erklärt Tröger. Höchstens im Deutschen Museum in Mün-chen könne man vielleicht noch das ein oder andere Schmuckstück auftreiben. Wild möchte das BKA-Re-chenzentrum für den Film über die Rote-Armee-Frak-tion wohl hauptsächlich aus Holz nachbauen - nach Vor-lage der Bilder aus Wolfgang Trögers EDV-Museum.
„Ich habe ihm einen ganzen Schwung Bilder rübergeschickt, er hat sie bezahlt und versprochen, mir eine DVD zuzusenden, wenn der Film dann fertig ist." 31 Jahre lang war Wolfgang Tröger bei Siemens für den Bereich Service/Datenver-arbeitung tätig. Daher stammt auch sein Wissen über und sein Interesse für Technik. Doch schon seit ei-nigen Jahren ist der Hasberger nunmehr Rentner und stolzer Opa und hat Zeit, seinen Hobbys nachzugehen: Reisen, Fotografieren und natürlich seine Homepage pflegen. Über die ist Johannes Wild dann auch auf den 68-Jährigen aufmerksam geworden. „Sie würden mir nicht glauben, wer sich so alles bei mir meldet", meint Wolfgang Tröger lachend. Und natürlich möchte er nicht, dass sich Moritz Bleibtreu als Andreas Baader, Martina Gedeck als Ulrike Meinhof und Bruno Ganz als BKA-Präsident Horst Herold zwischen unauthentischen Kulissen tummeln. Daher wird er auch weiterhin den Filmemachern gerne mit Ratschlägen zur Seite stehen.
Das EDV-Museum kann man unter www. wolfgangtroeger. de besichtigen. Der Filmstart des „Der Baader-Meinhof-Komplexes" ist voraussichtlich am 18. September 
Auf der Homepage des Hasbergers Wolfgang Tröger durchstöberte Filmausstatter Johannes Wild das virtuelle EDV-Museum, um sich Anregungen für den „Baader-Meinhof-Komplex" zu holen.

Nachzulesen auch hier http://www.pr-live.org/?p=280

:IMG_0004.jpg (268212 Byte)

und so sah das dann im Film aus :

RZ-Baader-Meinhof 1.jpg (149487 Byte) RZ-Baader-Meinhof 2.jpg (127134 Byte)

 


 

"Die Sachsen triff man überall" Reiselustiger Gaster verknüpft seine Hobbys im Internet – 34000 Besucher 

Dezember 2005

Hasbergen gc

Da kennt Wolfgang Tröger kein Pardon. Wird eine Seite nur selten angeschaut, dann fliegt sie raus. "Was soll das denn auch, wenn es keinen interessiert?", fragt der Gaster. Nun trifft es Irland. Drei Klicks in einem Monat, das sind dem Rentner zu wenig. Tröger hat im Internet mit seiner Homepage www.wolfgangtroeger.de eine Plattform gefunden, auf der er mit seinen Hobbys fast nach belieben hantieren kann. Reisen, Fotografie, Computer – das sind die Themen, die ihn beschäftigen, das sind die Themen, die sich auf seinen Intemetseiten wieder finden. "Das ist ein sehr zeitaufwändiges Hobby", klagt seine Frau Mechthild. Zeitaufwändig? Ja. Zeitverschwendung? Nein. Über 34000 Intemetreisende haben die Seiten des Gasters besucht; im Postfach äußern sich viele Gäste positiv über Trögers Reiseberichte und Fotografien. "Das hat mal ganz bescheiden angefangen", erinnert sich der 65-Jährige. "Aber, das lebt." Nahezu täglich aktualisiert Tröger die Seiten. Es sei denn, er und seine Frau sind auf Reisen. USA, Hongkong, Dominikanische Republik, Philippinen, Norwegen – von überall her brachte der Gaster Fotos und nützliche Tipps für Individual-reisende mit. Denn seine Urlaube organisiert der Rentner selbst. Der Flug, ein Auto und das erste Hotel werden von Deutschland aus gebucht, das Weitere ergibt sich vor Ort. In diesem Jahr hat sich Tröger einen Traum erfüllt: Sechs Tage tourte er mit seiner Frau durch New York, dann ging es mit der Queen Mary II zurück nach Europa. Kürzlich habe er noch einen Anruf erhalten: Ob er nicht ein Hotel in New York empfehlen könne, wollte jemand wissen, der bei der Internetrecherche auf Trögers Seiten stieß. "Dass ich so gerne verreise, liegt wohl an meinen sächsischen Wurzeln", spekuliert der 65-Jährige. Die Sachsen seien nämlich ein Reisevolk. "Die trifft man überall in der Welt – auch auf einem einsamen See in der Dominikanischen Republik." Fotografiert habe er von Kindesbeinen an. "Zunächst mit so einer kleinen Box." Heute ist der Rentner besser ausgerüstet. Eine Qualität, die sich auf den Seiten widerspiegelt. Die Rubrik "Digitalfotos" ist einer der Tröger'schen Renner. Über 1100 Klicks allein im November. Nur die Gran-Canaria-Seite besuchten mehr Gäste. Einmal im Monat lässt sich der Gaster die Daten von seinem Provider zuschicken – das ist seine Art der Qualitätskontrolle. Mit Computern beschäftigt sich Tröger sei 1964. Erst beruflich als Siemens-Angestellter, jetzt als Hobby. In seinem digitalen EDV-Museum zeigt er Bilder aus der Zeit, als ’Computer noch so groß wie Autos waren. "Wenn die Putzfrau mit dem Wischer gegen eine der Kisten gestoßen ist, mussten wir die Dinger stundenlang reparieren." Aber Spaß am Tüfteln hat der Gaster ja. Zu sehen ist das auf seinen Seiten.NOZ-Sachsen4.jpg (2108121 Byte)

 

 

 

 

 

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